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Evangelische Jugendbildungsarbeit


4. AUßERSCHULISCHE JUGENDBILDUNG

Die inhaltlichen Angebote und Arbeitsformen außerschulischer Jugendbildungsarbeit sind innerhalb der Ev. Jugend sehr vielfältig und differenziert. Bei Jugendkulturveranstaltungen, Jugendbildungsseminaren, in der Gruppen- und in der Projektarbeit wird eine Vielzahl von Inhalten und Themen mit unterschiedlichen Methoden bearbeitet.
Die folgende Aufzählung von Angebotsformen im Rahmen evangelischer Jugendbildung dient der Orientierung und praktischen Anregung. Die Formen und Methoden sind dazu geeignet, den oben formulierten Bildungsanspruch zu erfüllen, wenn sie die beschriebenen Ziele und Qualitätsstandards in angemessener Weise berücksichtigen. Wichtigste Voraussetzung ist die Gestaltung eines Lernprozesses, auf den die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Einfluß nehmen können sowie die Ermöglichung und Reflexion von Erfahrungen und Erlebnissen, die für die Persönlichkeitsentwicklung und für die gesellschaftliche Sozialisation von Jugendlichen von Bedeutung sind.


Beispiele von Angebotsformen:
1. Jugendgruppenarbeit und offene Kommunikationsangebote
· thematische Gruppenstunden (z.B. Drogen, Gewalt, Ökologie, Fremde...)
· Jugendcafe/Jugendtreff (Konfliktregelung, Sozialverhalten...)
 
2. Gremienarbeit und Jugendpolitik
· Jugendvertretungsarbeit/Vorstandsarbeit (demokratische Spielregeln, Interessenvertretung...)
· jugendpolitische Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit
 
3. Projekte, Seminare und Workshops
· thematische Reihen in der Jugendgruppenarbeit
· Jugendkulturarbeit
· Erlebnispädagogik und Umweltlernen
· Medienarbeit
· Gedenkstättenfahrten
· Workcamps
· Umwelt- und Naturpatenschaften
· Spurensicherung und Erkundungen
· Zukunftswerkstätten
 
4. Partnerschaften und Internationale Begegnungen
· Internationale Kontakte
· Interkulturelle Begegnungen.· Entwicklungspolitische Projekte
· Städte- und Vereinspartnerschaften
 
5. Aktionen und Initiativen
· Jugendtage/Aktionstage
· Jugendtreffen
· Umweltwochenenden
· Friedensinitiativen
 
6. Bildungsreisen und Freizeiten
· Kennenlernen fremder Länder und Kulturen
· ökologisches/sanftes Reisen
· informative Exkursionen und Erkundungen
· soziales Training und Kommunikationsübungen
· religiöse Sozialisation


Darüberhinaus ist Jugendarbeit, als Ort des alltäglichen Miteinanders, immer auch Ort des offenen Lernens. Offenes Lernen im Alltag von evangelischer Jugendarbeit ist selbstbestimmtes Lernen ohne Lernvorgaben von Pädagoginnen und Pädagogen, geschieht ungeplant und unstrukturiert und ist situativ geprägt. Doch persönliche Kontaktpflege und gemeinsame Freizeitgestaltung in der Jugendarbeit ermöglichen spezifische Lern-, Partizipations- und Solidaritätserfahrungen, deren Bedeutung für die Entwicklung von Jugendlichen von großem Wert ist.



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