EKHN

Informationen des Krisenstabs der EKHN zu Freizeiten und Stornokosten (vom 6. Mai 2020)

1.
Derzeit besteht in Deutschland ein Verbot für touristische Übernachtungen und Reisebusreisen. Dieses gilt in Hessen bis zum 10. Mai und in Rheinland-Pfalz bis zum 17. Mai. Außerdem gibt es eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bis Mitte Juni. Ob die Verbote und Warnungen bis in die Sommerferien verlängert werden, ist ungewiss.

2. Der Krisenstab der EKHN empfiehlt den Kirchengemeinden, Dekanaten und Kirchengemeindeverbänden, bis zum Ende der Sommerferien keine Auslandsgruppenreisen durchzuführen. Bei Inlandsreisen sollte nach Möglichkeit erst noch die weitere Entwicklung abgewartet werden. Da Freizeitangebote auch Erholung und Abwechslung in dieser anstrengenden Zeit bedeuten, empfiehlt der Krisenstab, diese Optionen − soweit es geht − vorerst noch aufrechtzuerhalten.
Um trotz der Chancen, die sich mit diesem Angebot für Teilnehmende bieten, die finanziellen Risiken dennoch im Blick zu behalten, ist es sinnvoll, mit den Trägern der jeweiligen Unterkünfte und ggf. Reiseunternehmen Kontakt aufzunehmen und mögliche Stornofristen abzusprechen. So kann individuell entschieden werden, ob und wie lange das Freizeitangebot noch aufrechterhalten werden kann.
Die EKHN beabsichtigt, sich an den tatsächlich anfallenden Stornokosten bis zur Hälfte zu beteiligen, wenn nicht anderweitig Erstattungen erfolgt sind. Ein entsprechender Regelungsvorschlag soll den Gremien in Kürze vorgelegt werden.
Der Fachbereich Kinder und Jugend im Zentrum Bildung bietet weitere Informationen zum Thema an: https://www.ev-jugendarbeit-ekhn.de/corona-extra/freizeitmassnahmen

3. Vor einer Rücktrittserklärung („Stornierung“) sollte geprüft werden, ob eine Verschiebung und Umbuchung der Freizeit auf das nächste Jahr möglich ist.

4. Bei einem Rücktritt müssen die Kirchengemeinden, Dekanate und Kirchengemeindeverbände die vertraglich vereinbarten Stornokosten zahlen. Die Stornokosten entfallen nach einem Rücktritt nicht, wenn die Verbote und Reisewarnungen später bis in die Reisezeit verlängert werden.

5. Die Teilnehmerbeiträge sind bei Absage oder Verschiebung einer Freizeit zurückzuzahlen.

6. Kirchengemeinden, Dekanate und Kirchengemeindeverbände können sich an den Stabsbereich Recht der Kirchenverwaltung (recht@ekhn.de) wenden, um sich vor einem Rücktritt beraten und Stornokosten überprüfen zu lassen.

7. Kirchengemeinden, Kirchengemeindeverbände und Dekanate können bei Stornokosten über 300 Euro einen Zuschuss aus dem Härtefonds der Gesamtkirche beantragen. Dieser wird voraussichtlich 50 Prozent der tatsächlich entstandenen Ausfallkosten betragen. Der formlose Antrag ist mit einer Kopie der Rechnungen an den Stabsbereich Recht der Kirchenverwaltung zu senden (recht@ekhn.de). Etwaige andere Zuschüsse, die nicht zurückbezahlt werden müssen, sind anzugeben. Rechnungen, die dem Stabsbereich bereits vorliegen, werden berücksichtigt.

Quelle: https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html

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